Wertemanagement

Eine Altenhilfeeinrichtung lebt davon, dass die Dinge sachlich, fachlich richtig gemacht werden. Ebenso wichtig sind die weichen Faktoren wie Freundlichkeit, Geduld, Güte und Respekt im Umgang mit den hilfebedürftigen Menschen. 

 

„Wenn die weichen Faktoren fehlen, wird das Leben für die Bewohnerinnen und Bewohner hart.”

Diese Faktoren entstammen der Werthaltung der Mitarbeitenden und sind Teil der Unternehmenskultur. Ihr Wirksamwerden ist nicht einfach durch Organisation oder Anordnung sicher zu stellen. 

 

Die Unternehmenskultur zu gestalten, ist daher eine wichtige Aufgabe der Leitung einer Einrichtung. Durch ein gezieltes Wertemanagement kann auf die Unternehmenskultur und die Haltung der Mitarbeitenden Einfluss genommen werden.

 

Es geht um die 

  • Schaffung einer wertorientierten Unternehmenskultur und die 
  • Integration des Wertemanagements in den Alltag

 

Gemeinsam mit meinen Kunden kodifiziere ich die Wertbasis der Arbeit der Einrichtung. Wir formulieren die entsprechenden Grundsätze und erarbeiten Maßnahmen, diese in der Einrichtung wirksam zu kommunizieren. Als letzter Schritt wird vereinbart, in welcher Weise das Wertemanagement überwacht wird. (Was nicht kontrolliert wird, ist nicht wichtig.) Als Instrumente stehen dazu die balanced scorecard oder Selbstbewertungssysteme zur Verfügung. 

 

Das Haus Pauline von Mallinckrodt, das ich von 2007 bis 2014 leitete, war 2010 das erste Altenheim in Deutschland, das ein zertifiziertes Wertemanagementsystem, das sich auf die 10 Gebote bezieht, vorhielt. Mittlerweile hat sich der gesamte Trägerverbund auf den Weg gemacht, in den Einrichtungen ein solches Wertemanagementsystem einzuführen.


Hier finden Sie mehr Informationen zum Haus Pauline von Mallinckrodt.